Dr. med. Uwe Kahl ganz privat

Unsere Ärzte – ganz privat! Dr. med. Uwe Kahl über ein ganz besonderes Auto.

Die Leidenschaft für die Citroen DS gibt es schon seit den frühen neunziger Jahren.

Die avantgardistische Form und die für die damalige Zeit revolutionäre Technik haben mich einfach begeistert. Die Bezeichnung DS steht im Französischen für ‘dèesse‘ zu deutsch ‘die Göttin‘ und wurde mit überragendem Erfolg 1955 der Öffentlichkeit präsentiert. Neben der bekannten Limousine mit ihrer markanten Stromlinienform gibt es weitere Modellvarianten als Kombi oder als Cabrio. Alle diese Fahrzeuge besaßen die einzigartige hydropneumatische Federung.

Was lag also näher, dieses sanfte Fahren auch für den Krankentransport auf holprigen, französischen Landstraßen zu nutzen. Auf der Basis eines Kombi produzierte die Karosseriebaufirma Currus zwischen 1969 und 1975 spezielle Krankenwagen. Mit einer Länge von über 5,30 m und einer Höhe von 1,55 m war es möglich, sogar zwei Patienten und Begleitung zu transportieren. Als ich vor mehr als 4 Jahren auf einer französischen Internetseite vom Verkauf einer solchen Ambulance erfuhr, zögerte ich nicht lange und machte mich noch in der gleichen Woche mit einem Anhänger auf den Weg nach Südfrankreich.

Nicht nur der Zustand des Fahrzeugs war überwältigend gut, sondern alle Ausrüstungsgegenstände waren original und vollständig. In Deutschland galt es dann noch einige Zulassungshürden zu überwinden, bevor die DS Ambulance erstmalig 2013 zur Eröffnung der sportklinik.ERFURT auf deutschen Straßen unterwegs war. Damit das Auto auch regelmäßig bewegt wird, nutze ich die Ambulance für Fahrten zu Kongressen, zu Visiten im Krankenhaus oder auch einfach nur mal so zum Spass.

Nur für den Transport von Patienten ist das Auto nicht mehr zugelassen.