Bei Familie Koch wird eine Motocross Tradition wahrhaft gelebt. Nach überstandener OP, ist das große Ziel die Teilnahme bei den Weltmeisterschaften im Motocross.

Verfasser: sportklinik | 15. Oktober 2016 - 16:19

Tom Koch ist ein junger und dynamischer Spitzensportler, der seine Motocross-Maschine seit mittlerweile 7 Jahren im Rennen bewegt. Er zählt zu den jungen deutschen Talenten, die eine Sportart betreiben, welcher leider zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Er wuchs in einer absoluten Motocross-Familie auf und fuhr bereits mit sechs Jahren motorisierte Gefährte.

Mit sagenhaften 11 Jahren bestritt er seine erste Rennsaison auf einer 85ccm starken Suzuki RM und wurde im Folgejahr sogar Thüringer Landesmeister in dieser Klasse. 2012 absolvierte er mit einer 125ccm starken Suzuki RM wieder die Thüringer Landesmeisterschaften und verbesserte sich kontinuierlich. So kam es, dass er 2014 bei dem ADAC SX Cup in den deutschen Supercross- Hallen mitgefahren ist. Bei diesen Großveranstaltungen mit weit über 10.000 bis 15.000 Zuschauern konnte er in stark besetzten Starterfeldern 3 Podiumsplätze einfahren.

Im April 2015 sorgte ein Motocross- Unfall für Aufregung und das linke Knie wurde dabei schwer lädiert. Das vordere Kreuzband musste durch einen operativen Eingriff rekonstruiert werden. So kam es, dass Tom Koch im September 2015 in der Sportklinik Erfurt von Dr. med. Eckehard Liesaus operiert wurde. Nach allen Reha Maßnahmen gelang es dem Kämpferherz bereits im Jahr darauf bei den Europameisterschaften zu starten.

Sein Ehrgeiz und die Tatsache, dass er als Spitzensportler fast täglich trainiert, haben ihn schnell wieder am Rennsport teilhaben lassen, denn, wer denkt, dass ein Motocrossfahrer nur seine Maschine bewegt, der irrt sich gewaltig. Tom trainiert viel Ausdauer und am liebsten auf dem Fahrrad, beim Schwimmen oder auf dem Rudergerät. Außerdem macht er viel Kraftsport, um alle Muskeln stark und fit zu halten, denn im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten benötigt er den gesamten Körper bei seinen Wettkämpfen. „Die Europameisterschaft war sowohl mental als auch physisch eine komplett neue Herausforderung. Ein noch stärkeres und internationales Fahrerfeld, neue und technisch sehr anspruchsvolle Strecken haben mich gefordert, aber auch gefördert“, so Tom Koch.

Sein großer Traum wäre der Start bei den Weltmeisterschaften 2018 oder 2019. Auch, wenn der Deutsche Verband dies nur geringfügig unterstützt, so steht seine Familie komplett hinter dem Ganzen. Eine richtige Rennfahrerfamilie eben.

 

Wir drücken die Daumen!

Artikelbild: 
Motocross Talend Tom Koch