Fußballprofi Jens Möckel über Höhen und Tiefen des Leistungssports und seinen unbändigen Willen, am Ball zu bleiben

Verfasser: sportklinik | 18. August 2016 - 12:46

Der gebürtige Leipziger weiß, was es heißt, immer wieder aufzustehen. Der Spieler von Rot-Weiß-Erfurt wirkt nach erneuter Verletzung gefasst und zielorientiert, aber vor allem spürt man seinen unbändigen Willen, sofort weiter zu machen. Seit Juli 2008 ist Jens Möckel Spieler bei RWE und war nur für eine Saison (2011/2012) auswärts auf dem Rasen tätig. Er ist ein Ausnahmeathlet, der sowohl 2013 als auch 2015 nach operativen Eingriffen wieder ins Spielerleben zurückgefunden hat. Er wird durch Dr. med. Peter Ullmann, den er seit 2008 kennt und dessen Meinung ihm sehr wichtig ist, und die Spezialisten der Sportklinik Erfurt betreut. So wurde er 2015 zum ersten Mal operativ in der Sportklinik durch Dr. med. Peter Ullmann behandelt. Trotz anhaltender Schmerzen kämpfte er sich durch die Hinrunde der Saison 2014/2015 und musste dann letzten Endes im Januar 2015 am Knie operiert werden. Die Tatsache, dass es zu einer längeren Auszeit kommen wird, hielt ihn nicht davon ab, Alternativen zu finden, um Kondition und Kraft fortlaufend zu trainieren. Fast ein ganzes Jahr musste vergehen, bis Jens Möckel wieder am Trainings- und Spielalltag eines Fußballers teilnehmen konnte. Egal ob Nordic Walking, Vakuum Laufband zur Gewichtsentlastung, Übungen im Sand oder eine optimale physiotherapeutische Betreuung, nichts ließ er unversucht, um wieder auf die Beine zu kommen.Nach dieser langen Auszeit war er dann bei einem Punktspiel gegen Fortuna-Köln wieder im Trikot des RWE unterwegs. Es herrschte weder Angst noch Sorge um das Knie an jenem Spieltag, statt dessen schaute er nach vorne und gab alles für seinen Verein.

Knapp eineinhalb Jahre nach der Knieoperation wurde der Publikumsliebling des RWE erneut in der Sportklinik Erfurt operiert. Grund war eine Schulterverletzung, die er sich beim 3.Spieltag gegen VfR Aalen am 09.08.2016 in einem Kopfball-Duell zugezogen hatte. Hier landete er aus beachtlicher Höhe seitlich auf der rechten Schulter und verletzte sich schwer. Einen Tag später untersuchte unser Schulterspezialist Dr. med. Olaf Rott den Athleten, und nur 6 Tage nach der Untersuchung operierte Dr. Rott die verletzte Schulter. Die Aufklärung durch den Arzt vor dem operativen Eingriff,  die sensationelle Technik der OP- Räumlichkeiten und die angenehme Atmosphäre auf Station empfindet Jens Möckel als einzigartig und bezeichnet diese als „Top- Bedingungen“. Aktuell wird Jens Möckel voraussichtlich 3 Monate ausfallen. Seine Beine kann er aber voll einsetzen und ist daher gedanklich schon wieder einen Schritt weiter. Er denkt an das nächste Training und die ersten Übungen, die er schon bald wieder machen wird. Ein Ausnahmeathlet eben, der immer wieder aufsteht. 

Artikelbild: