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Behandlungsmethoden einer Außenbandverletzung

Wie sehen die Behandlungsmethoden einer Außenbandverletzung aus? Kann eine Operation vermieden werden?

Die Teilruptur des Außenbandes kann in der Regel konservativ behandelt werden. Eine Operation ist hier nur selten notwendig. Empfohlen ist die Ruhigstellung mit Hilfe einer Orthese für 4-6 Wochen, um Drehbewegungen des Unterschenkels gegen den Oberschenkel sowie seitliche Scherbewegungen in Richtung O-Bein-Achse zu vermeiden.

Manchmal ist auch eine Teilbelastung an Unterarmgehstützen für ca. 2 Wochen sinnvoll. In den ersten Tagen gilt auch die PECH-Regel, dies bedeutet Pausieren (Sportpause), Eisanwendungen bzw. lokale Kühlung, Kompressionen (Compression) und Hochlagern.

Anschließend setzt dann die physiotherapeutische Behandlung mit Bewegungstherapie und abschwellenden Maßnahmen an. Je nach Ausmaß der Verletzung kann dann nach 4-6 Wochen mit einer stufenweisen sportlichen Belastungssteigerung begonnen werden. Komplette Außenbandrupturen müssen in der Regel operativ behandelt werden. Hier ist die Rehabilitationsphase dann deutlich länger. Die stufenweise Wiedereingliederung der sportlichen Fähigkeiten dauert hier einige Monate.

Mit welcher Rehabilitationszeit muss der Sportler rechnen, ehe er wieder am Wettkampf teilnehmen kann?

Dies ist sehr unterschiedlich und hängt vom Ausmaß des Bandschadens ab. Im günstigsten Fall kann bei guter Heilungstendenz einer kleineren Teilruptur mit leichten Übungen nach ca. 4 Wochen begonnen werden, sodass Wettkampffähigkeit nach ca. 6-8 Wochen besteht. Bei sehr ausgedehnten Teilrupturen muss unter Umständen aber erst einmal 8 Wochen komplett pausiert werden und erst dann das Wiederaufbauprogramm ansetzen, sodass die Ausfallzeit hierbei auch 3-4 Monate betragen kann.

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