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Mit neuer Lebensfreude zurück in den aktiven Alltag.

Im Gespräch mit Heiko Ballmann wird einem schnell klar, dass er auf keinen Fall einen ruhigen Alltag anstrebt. Im Gegenteil, Bewegung und Unternehmungen sind ihm wichtig. Als ich gute drei Monate nach seiner Prothesen Operation am rechten Kniegelenk ein interessantes Gespräch mit ihm führen konnte, habe ich dieses Leuchten in seinen Augen gesehen.

Seine Leidenschaft zum Tennis ging er immer nach, bis dann 2007 bei einer plötzlichen Drehung auf dem Standbein das rechte Knie heftig schmerzte. Seitdem war das Tennisspiel nicht mehr ohne Beschwerden möglich. Schon seit 2006 ist Heiko Ballmann bei uns in ärztlicher Behandlung. Der Meniskusschaden wurde schnell erkannt und bereits 2007, kurz nach dem Meniskusriss auf dem Tennisplatz, operativ versorgt. Sieben Jahre später folgte eine erneute Arthroskopie des rechten Kniegelenkes. Dabei ist Heiko von einer Leiter abgerutscht und zog sich erneut einen Meniskusriss zu. „Nach diesen beiden Eingriffen war prinzipiell alles möglich (außer Tennis), jedoch waren lange Wegstrecken schmerzhaft und das Gangbild war mehr und mehr eingeschränkt“ berichtet Heiko Ballmann.

Aufgrund der zunehmenden Einschränkungen im Alltag und das vor allem im Bezug auf Unternehmungen mit der Familie, machte sich Heiko Ballmann an die Suche nach Lösungen und Möglichkeiten. Er informierte sich ausführlich zum Thema der Prothesenversorgung und setzte sich gedanklich intensiv damit auseinander. „Mein Ziel war es, mit Klarheit zu wissen, dass ich den entscheidenden Weg gehe um langfristig wieder ohne Beschwerden aktiv sein zu können.“ So wägte er zwischen unterschiedlichen Behandlungsmethoden ab und entschloss sich letzten Endes für eine so genannte Schlittenprothese.

Über die Jahre habe ich viele Mitarbeiter und Ärzte der sportklinik.ERFURT kennen gelernt. Das Personal und die Fachärzte haben dabei mein vollstes Vertrauen erlangt. „Hier wurde auf Augenhöhe mit Dr. Kahl die Entscheidung gemeinsam getroffen“ so Heiko Ballmann. Dr. med. Uwe Kahl hat mich zur operativen Versorgung der sogenannten Schlittenprothese aufgeklärt und am Dienstag den 28.08.2018 erfolgte dann die operative Versorgung. Bereits 8 Tage nach der Operation habe ich ein flüssiges Gangbild erlangt und konnte größtenteils auf die Gehhilfen verzichten. Mit viel Ehrgeiz und konsequentem Eigentraining waren die ersten Schritte der Heilung schon rasant. „Wenn ich heute auf diese Entscheidung zurückblicke, bereue ich keinen Moment davon.“ Mittlerweile waren schon wieder längere Wanderungen, von über 6 km, möglich und in meinen Aktivitäten fühle ich mich lange nicht mehr so stark eingeschränkt wie vor der Operation. „Sicherlich muss ich auch zugeben, das mein Knie nach Mehrbelastung noch ab und an am Abend und in der Nacht etwas schmerzen kann, aber das habe ich bereits im Vorfeld für mich geklärt und mich darauf eingestellt und wird auch immer seltener.“

Dr. Kahl operiert pro Jahr ca. 500 Knieendoprothesen und ist in Thüringen einer der führenden Fachärzte auf diesem Gebiet. Sein Knowhow für die Versorgung einer Schlittenprothese ist genauso beachtlich wie die für eine Vollprothese.

„Mein großes Ziel ist es, im Sommer 2019 wieder am Tennissport teilzunehmen. Sicherlich nicht als Wettkampfsport und mit übereifrigem Elan, aber wieder kontinuierlich und mit der Freude von damals.“ Die Frage wie Heiko Ballmann das ganze am Ende beurteilt, dass möchte er ein Jahr nach der Prothesenversorgung für sich beantworten. Hier findet die typische Jahreskontrolle unserer Patienten statt. Ob es einen zufriedenstellenden TÜV von Seiten Heiko Ballmann geben wird, dass werden wir dann sehen.

Video in voller Länge: Patientendokumentation Heiko Ballmann

 

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